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Petition für einen barrierefreien Bahnhof – alle Ortsparteien sind dabei


Seit Jahr­zen­ten ist der Zugang zu den Gelei­sen beim Bahn­hof Lengnau für Geh­be­hin­derte, Per­so­nen im Roll­stuhl, Müt­ter und Vater mit Kin­der­wa­gen, Pas­sa­giere mit Roll­kof­fern und ältere Men­schen (mit oder ohne Rol­la­tor) ein gros­ses Pro­blem oder gar unmög­lich Die Unter­füh­rung ist zudem eine wich­tige Fuss­gän­ger­ver­bin­dung zwi­schen dem nörd­li­chen und dem süd­li­chen Dorf­teil (Dorfzentrum/​Altersheim – Friedhof/​Kirche). Zwi­schen Biel und Solo­thurn ist der Bahn­hof Lengnau heute der ein­zige, wel­cher die Mobi­li­tät aller Bewoh­ner nicht gewähr­leis­tet. Die SBB wol­len das Behin­der­tengleich­stel­lungs­ge­setz, wel­ches seit 2004 in Kraft ist, bis 2023 umset­zen, falls diese Frist nicht noch ver­län­gert wird. Eine Kon­zept­stu­die soll bis Ende 2016 vor­lie­gen. Es ist also nicht abseh­bar, wann wir mit den nöti­gen Anpas­sun­gen rech­nen kön­nen. Vorab die EVP, aber auch die übri­gen Orts­par­teien FDP, SP und SVP wie auch Pri­vat­per­so­nen, haben die­ses Pro­blem seit eini­ger Zeit erkannt. Die SP hat anläss­lich ihres Sup­pen­tags eine Peti­tion gestar­tet, wel­cher die übri­gen Par­teien ihre Unter­stüt­zung und Mit­hilfe zuge­sagt haben. Die Peti­tion soll dem Gemein­de­rat, in den umge­hend auf­zu­neh­men­den Ver­hand­lun­gen mit der SBB, den Rücken stär­ken. Ande­rer­seits wird der Gemein­de­rat auf­ge­for­dert, eine Vor– und/​oder Mit­fi­nan­zie­rung zu prü­fen. Ein bar­rie­re­freier Zugang zur Bahn und zum jeweils ande­ren Orts­teil stei­gert die Attrak­ti­vi­tät und ist not­wen­dig. In den nächs­ten Wochen wer­den wei­tere Unter­schrif­ten­samm­lun­gen durch­ge­führt und die Peti­ti­ons­bo­gen zum Her­un­ter­la­den auf den Hom­pa­ges der Par­teien auf­ge­schal­tet. Mar­grit Gatschet