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Nicht enkeltauglich: AHVplus gefährdet Generationensolidarität und Altersreform

EVP-Nationalrätin Maja Ingold beim Kampagnenauftakt gegen die AHV-plus-Inititative.

«Keine Expe­ri­mente auf dem Rücken der kom­men­den Gene­ra­tio­nen!» EVP-Nationalrätin Maja Ingolds Votum an der Medi­en­kon­fe­renz des Nein-Komitees gegen die Volks­in­itia­tive «AHV­plus» ver­gan­gene Woche war mehr als deut­lich: «Diese AHV­plus schürt den Gene­ra­tio­nen­kon­flikt. Vom Gesichts­punkt der Enkeltaug­lich­keit gehört sie sogar ver­bo­ten!»

Die gröss­ten Leid­tra­gen­den wären die heu­ti­gen Kin­der. Ihnen wür­den die Babyboomer-Rentner und -Rent­ne­rin­nen mit der immer noch stei­gen­den Lebens­er­war­tung noch mehr auf­las­ten. «Damit ver­ab­schie­det sich diese Initia­tive von der Gene­ra­tio­nen­so­li­da­ri­tät und ist eine Gefahr für den sozia­len Frie­den», machte Maja Ingold deut­lich.

Eine der­ar­tige Über­frach­tung der Sozi­al­kos­ten ris­kiere zudem das Schei­tern der drin­gend not­wen­di­gen Reform der Alters­vor­sorge. Und dies für ein voll­kom­men inef­fek­ti­ves Gies­kan­nen­in­stru­ment wie diese Initia­tive. Sie würde den gröss­ten Teil der über fünf Mil­li­ar­den Fran­ken bis 2030 an Rent­ne­rin­nen und Rent­ner ver­tei­len, die einen sol­chen Zuschlag finan­zi­ell gar nicht benö­tig­ten, nur um damit einer klei­nen wirk­lich bedürf­ti­gen Gruppe die Rente auf­zu­sto­cken. «Wir haben mit den Ergän­zungs­leis­tun­gen jedoch schon heute ein geeig­ne­tes Instru­ment für bedürf­tige Rent­ne­rin­nen und Rent­ner», so Maja Ingold. 

Votum Maja Ingold MK 15.08.2016